Gesellschaft sorgt sich über Entwicklung in Ukraine


KLAUSURTAGUNG: Vorstand will Studenten aus Dagestan zu Informationsbesuchen nach Hatten einladen.

Sandkrug / PB

Sehr betroffen haben sich die Vorstandsmitglieder der in Hatten ansässigen Gesellschaft Deutschland-Russland-Dagestan (GDRD) auf ihrer Klausurtagung am Sonnabend im VHS-Seminarraum im Bahnhof Sandkrug über die aktuelle politische Situation in der Ukraine gezeigt. „Die gewaltsamen Auseinandersetzungen mit so vielen Toten lösen keine Konflikte und müssen umgehend im Interesse der Menschen beendet werden“, war sich der Vorstand einig und plädierte für Verhandlungen zwischen Regierung, Opposition sowie Vertretern der Europäischen Union und der Russischen Föderation. „Schließlich gehört Russland zu einem großen Teil zu Europa, und nur gemeinsam wird es nach unserer Überzeugung gelingen, im Interesse der ukrainischen Bevölkerung eine auf Dauer angelegte friedliche Lösung zu erreichen“, so GDRD-Vorsitzender Helmut Hinrichs zugleich in seiner Eigenschaft als stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher West-Ost-Gesellschaften (Berlin).

In Klausur: der Vorstand der Gesellschaft Deutschland-Russland-Dagestan.

In Klausur: der Vorstand der Gesellschaft Deutschland-Russland-Dagestan.

Trotz der schwierigen politischen Situation im Nordkaukasus und der damit verbundenen Probleme der seit 1989 bestehenden Städtepartnerschaft der Stadt Oldenburg und der Gemeinde Hatten mit der dagestanischen Hauptstadt Machatschkala gibt es in einzelnen Bereichen Aktivitäten, die von der GDRD ausdrücklich begrüßt werden. Konkret wurde der Wunsch an den Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees der Gemeinde Hatten, Ratsherrn und stellvertretenden GDRD-Vorsitzenden Hajo Töllner herangetragen, erneut Studenten aus Machatschkala zu einem mehrtägigen Informationsbesuch einzuladen. „Die seit vielen Jahren erfolgten Besuche in Gastfamilien haben ihnen Gelegenheit gegeben, sich ein eigenes Bild von Deutschland zu verschaffen und Freundschaften zu schließen“, so Töllner. Er sagte zu, sich für weitere Besuche einzusetzen.

Hinsichtlich der Städtepartnerschaft mit Machatschkala unterstützt die GDRD das deutschrussische Kooperationsprojekt „Für die Rechte von Menschen mit geistigen Behinderungen“ unter Einbeziehung der Gemeinnützigen Werkstätten und der Initiative „Leben ohne Tränen“ in Machatschkala. Es liegt ein Angebot des Direktoriums des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kultur (RHWK) in Berlin vor, dass sich Dagestan mit der Hauptstadt Machatschkala und die Region Oldenburg gemeinsam in Berlin mit Kultur- und Wirtschaftstagen präsentieren. Hinrichs wurde beauftragt, Gespräche mit der Stadt Oldenburg und der Gemeinde Hatten sowie dem RHWK wegen einer Realisierung im kommenden Jahr zu führen.

NWZ 25.02.2014

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